Geparden

Afrikas faszinierende Raubkatzen

Der Gepard, Cheetah, lebt in Afrika
© Kirsten Stäber

Geparden sind sehr faszinierende Raubkatzen. Leider sind die großen Katzen vom Aussterben bedroht – jedoch nicht etwa durch mangelnde Genvielfalt, was die Wissenschaft ja inzwischen widerlegt hat, sondern weil der Mensch den wunderbaren Katzen nachstellt, kontinuierlich ihren  Lebensraum erobert und ihre Beutetiere durch  Jagd vernichtet. Hinzu kommt die hohe Sterblichkeitsrate der Gepardenbabys, die anderen Raubtieren wie Löwen, Hyänen  und Leoparden zum Opfer fallen, besonders in der Serengeti. Von Jahr zu Jahr nimmt die Zahl der in Freiheit lebenden Geparde drastisch ab, trotz Artenschutz. Deshalb sind Geparden mehr und mehr auf den Schutz durch den Mensch angewiesen.

Ein Gepard in Namibia steht auf einem Termitenh
© Dieter Schütz/pixelio

Die in freier Wildbahn lebende Gepardenpopulation wird auf etwa 10.000 Tiere geschätzt.

Namibia, Botswana, Südafrika, Kenia sowie Tansania weisen mit insgesamt geschätzten 7.000 Tieren die höchste Gepardendichte auf. Davon lebt in Namibia die größte Gepardenpopulation von circa 3.000 Tieren. Da Löwen in Namibia fast völlig ausgerottet sind, haben die dortigen Geparde nur einen Feind: den Menschen. Farmer fürchten um ihr Vieh und schießen immer noch Geparden ab, obwohl es viele andere Möglichkeiten gibt, die großen Raubkatzen von den Viehherden fernzuhalten.

Der Gepard genießt die Streicheleinheiten
© Kirsten Stäber

Vor einiger Zeit hatte ich das Glück auf einen zahmen männlichen Gepard zu treffen. Die Anhänglichkeit dieses einzigartigen Tieres, verbunden mit der ständigen Aufforderung es zu streicheln, das von lautem Schnurren begleitet war, haben mich nicht nur gefesselt, sondern auch beflügelt auf die Bedrohung dieser vom Aussterben bedrohten Raubkatzenart aufmerksam zu machen. Gepardenwelt gibt eine Einführung in „Gepardenkunde“ und beschäftigt sich mit vielen interessanten Themen, um einen lebendigen Eindruck aus dem Leben der Raubkatzen zu vermitteln. In welchen Ländern und Landschaftsarten leben Geparden am liebsten? Welche Beutetiere bevorzugen die großen Raubkatzen und welche ausgeklügelten Jagdtechniken wenden sie an? Sind Geparden eigentlich Einzelgänger oder leben sie in Gruppen? Und wer zählt zu ihren größten Feinden? Um all die Informationen noch lebendiger zu gestalten, sind den einzelnen Kapiteln zahlreiche ausgefallene Fotos und Zeichnungen hinzugefügt worden. Die Informationen auf dieser Homepage über den Acinonyx jubatus stellten Zoos, Tiergärten, wissenschaftliche Institute und Forschungsstationen aus Deutschland und Afrika zur Verfügung.


Gepard mit Zebramangusten in Namibia
© Liane Bergmann

In vielen Ländern wird der Gepard "Cheetah" genannt. Cheetah kommt aus der Hindusprache und bedeutet: "der Gefleckte". 

Die Bezeichnung „Gepard“ für die schöne Raubkatze ist in einigen europäischen Ländern geläufig.

Auf Afrikaans heißt der Gepard jagluiperd. Die Araber bezeichnen ihn als fahad, die Chinesen als lièbào  und die Vietnamesen als bào ghèpa.

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